CMD/Schienentherapie

Hinter der Abkürzung „CMD“ versteckt sich die sogenannte „Craniomandubuläre Dysfunktion“. Hierbei handelt es sich um Erkrankungsbild, bei dem eine Funktionsstörung des Kausystems vorliegt – Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenk sind betroffen.

Symptome sind Verspannungen, ein schmerzendes Kiefergelenk und starke Schmerzen im Hals-, Kopf- und Nackenbereich. Oft wird tags- oder nachtsüber mit den Zähnen geknirscht oder gepresst. Bei Patienten die jahrzehntelang knirschen sind meist in der Höhe reduzierte und „abgeknusperte“ Zähne sichtbar.

In manchen Fällen sind fehlende Zähne oder fehlerhafter Zahnersatz für die Entstehung der Beschwerden ursächlich, fast immer verschlimmern sich die Beschwerden bei erhöhtem Stressniveau der Betroffenen.

Die Behandlung einer CMD beginnt mit einer Analyse der Beschwerden und dem Abtasten bestimmter anatomischer Strukturen. Oft leiden die Patienten unter hörbaren Knackgeräuschen bei Bewegungen des Unterkiefers oder haben eine begrenzte Mundöffnung. Meist sind Bewegungen des Unterkiefers mit Schmerzen verbunden.

Linderung kann der Zahnarzt dem Patienten durch eine individuelle Aufbissschiene verschaffen. Diese kann innerhalb von wenigen Tagen hergestellt werden und entlastet Kaumuskulatur und Kiefergelenke.

Wichtig ist, dass interdisziplinär behandelt wird –  es können also auch Ärzte anderer Fachrichtungen (z.B. Kieferorthopäden oder HNO-Ärzte) oder auch Physiotherapeuten und Osteopathen miteinbezogen werden.

Die CMD sollte man nicht mit „einfachem“ nächtlichen Knirschen oder Pressen der Zähne ohne Beschwerden verwechseln – hier reicht es oft, dem Patienten eine „Knirscherschiene“ anzufertigen und der Leidensdruck ist signifikant niedriger als bei CMD-Patienten.

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